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Die Geschichte des Gesangs- und Musikvereins Krenstetten


Im Volke entsteht sehr viel Interesse für Musik und musikalische Betätigung, aber es besteht oft keine Möglichkeit zur Ausbildung.

In dieser Lage befand sich die Bevölkerung von Krenstetten nicht, da in der Schule jahrelang zwei Lehrkräfte wirkten und neben ihren Beruf als Lehrer eifrig die Musik pflegten. Es waren dies Friedrich Geyerhofer, der besonders die Geige meisterte und Oberlehrer Edmund Zeilinger.



Als Lehrer Geyerhofer im Oktober 1921 während eines Gottesdienstes ein Violinsolo spielte, wurde er nach Beendigung der hl. Messe von vielen Vätern umrungen, die ihn baten, ihren Söhnen das Geigenspiel zu lehren.Der Andrang war so groß, dass auch Oberlehrer Edmund Zeilinger gezwungen war eine Anfängergruppe zu übernehmen. Die jungen Musiker wollten sich im Heimatort betätigen, wenn vorerst auch nur im kleinen Rahmen. So erklärte sich der Gastwirt Josef Kremsmüller (heute Fellner) bereit, ein Nebenzimmer für musikalische Übungen zur Verfügung zu stellen.

Im November 1932 ging die Burschen Josef Bruckschwaiger und Michael Ziervogl auf Aneiferung des genannten Gastwirtes zu Herrn Oberlehrer Zeilinger und baten ihn, er möge die Zusammenstellung die die Leitung einer kleinen Streichmusik übernehmen. Er sagte zu und sogleich wurde ans Werk gegangen.Es spielten:

Leopold Rosenberger (Loimersdorfmühle), Josef Bruckschwaiger (Bichl), Michael Ziervogl, Josef Schachner, Oberlehrer Zeilinger, Max Schlögelhofer, Karl Aigner

Die verschiedensten Theateraufführungen wurden von dieser Gruppe musikalisch umrahmt.

In den Sommermonaten 1933 stellte sich eine Gesangsrunde zusammen. Die Leitung übernahm ebenfalls Oberlehrer Zeilinger.Am 8. Dezember 1933 trat die Gesangsrunde zum ersten Mal an die Öffentlichkeit.Es wurde in der Kirche die "Deutsche Messe" von Schubert aufgeführt, das löste bei den Zuhörern enorme Begeisterung aus.Noch vor Weihnachten 1933 entstand ein Orchester aus der Gruppe junger Streicher und am 18.3.1934 fand ein Frühlingskonzert im Gasthaus Kremsmüller statt, bei welchen sowohl Gesangs- als auch Orchesterstücke vorgetragen wurden. Die Bevölkerung war voll des Lobes über die gebotene Leistung.

Der Monat Jänner 1935 wurden neben den üblichen Proben zu Vorbesprechungen, zur notwendig gewordenen Vereinsgründung genützt.Die Gründungs-Vollversammlung wurde am 8. Februar 1935, um 20.00 Uhr im Gasthaus Fallmann abgehalten, und der Verein in vier Sektionen gegliedert:

Gesang, Harmonie, Streichorchester, Tanz

Vorstand: Leopold Irxenmayr, Ludwig Überlacker, Edmund Zeilinger, Josef Öfferlbauer, Karl Aigner, Roman Eitenberger und Michael Hold.












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